•• Konzept in Deutsch

://selbstportrait
Eine Ausstellung für Bethlehem – eine Ausstellung für den Frieden

Konzept, Design, Produktion und Kurator
Wilfried Agricola de Cologne

in Zusammenarbeit mit
Bethlehem International Center (Palaestina)
Officyna Art Space Szczecin/Polen
Casoria Museum für zeitgenössische Kunst Neapel/Italien
MAC – Museum für Zeitgenössische Kunst Santa Fe/ Argentinien
MACRO – Museum für Zeitgenössische Kunst Rosario/ Argentinien

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Nach der Präsentation seines globalen Networking Projekts [R][R][F]2005—>XP 2005 in Bethlehem/ Palästina als eine interaktive Mediensausstellung, wurde Agricola de Cologne, Medienkünstler aus Köln und Gründer des [NewMediaArtProjectNetwork]:||cologne – www.nmartproject.net eingeladen, 2006 erneut eine Ausstellung in der Al Kahf Gallery in Bethlehem International Center zu kuratieren, diesmal mit dem Themenschwerpunkt des “klassischen “Selbstportraits, aber ausgeführt in elektronischen Medien.
Die Ausstellung hat vom 7.-30 Juli 2006 stattgefunden und steht im Kontext des 10 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem.

Durch seine Bedeutung in drei Weltreligionen war Bethlehem mehr als 2000 Jahre lang ein Symbol für Frieden auch weit darüber hinaus. Aber seit geraumer Zeit ist Bethlehem und das gesamte heilige Land auf der Westbank in Palästina dabei, hinter einer riesigen Mauer zu verschwinden als Ergebnis eines Konflikts im Mittleren Osten, der den Weltfrieden seit vielen Jahren nachhaltig bedroht.

Die Künstler des Ausstellungsvorhabens – ://selbstportrait – eine Ausstellung für Bethlehem –
zeigen durch die Präsenz ihrer Selbstportraits Gesicht und Flagge und überwinden so symbolisch die Mauer, welche Israel von Palästina trennt – wodurch sie zu Botschaftern des Friedens werden. Die Ausstellung trägt nicht nur die Botschaft der Solidarität, sondern auch den Gedanken an eine freie und unabhängige Kultur ohne Grenzen.

Nachdem die Ausstellung in Bethlehem trotz des im Juli eskalierenden Libanonkriegs erfolgreich stattfinden konnte und das Projekt eine fast irreale Aktualität erhielt, erweitern sich die Zielsetzungen in den kommenden Ausstellungen dadurch, dass die Künstler als Botschafter des Friedens all die unzähligen virtuellen und wirklichen Mauern, wo diese auch immer auf der Welt sie sein mögen, symbolisch überwinden.

Durch eine Erweiterung des Medienkunstprojekts sind nunmehr mehr als 200 Künstler in den Medientypen digitaler Druck, digitales Video, Multimediaarbeiten auf CD-Rom und Internet, so wie Soundart, bezogen auf das Thema, wie diese „neuen“ Künstler sich selbst und die Umgebung, in der sie leben, sehen.

Um die Botschaft des Friedens und der Solidarität zu verbreiten, ist geplant, die Ausstellung nach Bethlehem im Juli 2006, Szczecin/Stettin (Polen Oktober/November 2006, Casoria Museum für Zeitgenössische Kunst Neapel/Italien Dezember 2006/Januar 2007, MAC Museum für Zetgenössische Kunst Santa FE/Argentinien (Dezember 2006-Februar 2007), und MACRO – Museum für Zeitgenössische Kunst Rosario/Argentinien auch 2007 und darüber hinaus fortzusetzen.